Immer mehr Jogginghosen müssen operativ entfernt werden

Chirurgen schlagen Alarm: Weil sich viele Deutsche nicht mehr aus eigener Kraft aus ihrer seit einem Jahr getragenen Jogginghose befreien können, sind immer öfter komplizierte Eingriffe nötig.

„Schwester, Schere! Und irgendetwas gegen den beißenden Geruch!“ Konzentriert schneidet Chirurg Cordt Schnibbler die Naht auf und hebelt anschließend mit einem Stemmeisen vorsichtig den betonharten Stoff von den weißen Beinen ab.

Inzwischen ist dieser Eingriff für den 57-jährigen Chefoperateur der Karl-Lagerfeld-Spezialklinik im bayrischen Herzogenaurach zu so etwas wie eine traurige Routine geworden. „Heute Morgen hatten wir schon drei Fälle mit eingewachsenen Adidas-Streifen“, stöhnt Schnibbler, „da ist Präzision gefragt, schließlich wollen die Patienten die Hosen nach dem Eingriff wieder tragen.“

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