Impfgegner und Querdenker – Gibt es einen Weg zurück?

Immer mehr Querdenker bekommen Zweifel. Manche lassen sich sogar impfen. Kennen Sie Menschen, die sich gerade von ihren Überzeugungen verabschieden?

Die Querdenkerbewegung ist kleiner geworden. Zuletzt kamen zu Demonstrationen nicht mehr als ein paar Tausend Menschen, deutlich weniger als die 38.000, die Ende August 2020 in Berlin auf die Straße gingen. Die Größen der Szene sind zerstritten und immer mehr Anhänger fragen sich: Wo sind unsere Spenden hin?

Neben Warnungen vor der „Corona-Diktatur“ war die Gefährlichkeit des Impfens immer eine Kernerzählung der Querdenkerbewegung. Mittlerweile aber gibt es in fast jeder Familie Menschen, die sich gegen das Coronavirus haben impfen lassen und diese Impfung – anders als von Impfgegnerinnen prognostiziert – gut überstanden haben.

In Telegram-Gruppen wird mittlerweile darüber gesprochen, wer sich nun doch hat impfen lassen. Einzelne fragen sogar, ob eine Impfung für sie nicht doch eine Möglichkeit sein könnte – wenn man deren Folgen mit homöopathischen oder naturheilkundlichen Mitteln behandele. Unter Querdenkern sind also mittlerweile leichte Anzeichen des Zweifels zu erkennen.

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