2G-Hammer in Hessen – Supermärkte dürfen Ungeimpfte aussperren

Der Druck auf Ungeimpfte wächst und wächst.

In Hessen dürfen nun auch sämtliche Einzelhändler bis hin zum Supermarkt selbst entscheiden, ob sie die 3G-Regel (geimpft, getestet, genesen) oder die 2G-Regel umsetzen – bislang gab es in Supermärkten keine Zugangsbeschränkungen, um allen Menschen die Möglichkeit der Grundversorgung zu gewähren.

In der hessischen Staatskanzlei bestätige man BILD, dass das „2G-Optionsmodell“ auch für den Lebensmitteleinzelhandel gelte.

Heißt: Auch Supermärkte dürfen nun Ungeimpfte aussperren und nur noch Geimpfte und Genesene Lebensmittel einkaufen lassen. Ungeimpfte müssten im Extrem-Fall schauen, wie sie an Lebensmittel kommen, Freunde oder Verwandte zum Einkauf schicken – oder sich doch impfen lassen.

Offenbar weiß die Landesregierung selbst, wie dramatisch die Auswirkungen eines 2G-Regimes bei Supermärkten wären – und hofft, dass die Geschäfte dies nicht umsetzen.

„Wir gehen davon aus, dass diese Option eher nur tageweise genutzt wird und Geschäfte des alltäglichen Bedarfs davon keinen Gebrauch machen werden“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (69, CDU). „Das heißt dann aber auch, dass ohne 2G weiter die Abstands- und die Maskenpflicht gelten.“

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