Afrika: Chinesische Kondome zu klein – Importstopp

Mehrere afrikanische Staaten haben nach massiven Beschwerden der Konsumenten über zu kleine Kondome aus China einen Importstopp verhängt.

HARARE, NAIROBI, PEKING (fna) – Angesichts dessen, dass in vielen afrikanischen Ländern die Ansteckungsgefahr in Sachen HIV, Hepatitis, Tripper & Co (teils stark) erhöht ist, gibt es dort eine sehr große Nachfrage nach Kondomen. Hauptlieferant der „Verhüterlis“ ist hierbei die Volksrepublik China. Dort produzieren insgesamt rund 300 Unternehmen die Gummi-Überzieher – und davon immerhin etwa drei Milliarden Stück pro Jahr.

Doch dabei gibt es ein Problem: Weil die kommunistische Führung in Peking verhindern möchte, dass die Mitarbeiter in den Kondomfabriken wegen den Kondomgrößen gegenüber den Afrikanern neidisch werden, werden nur die in China üblichen Standardgrößen zur Produktion erlaubt. Das heißt: Bei einer Durchschnittslänge von 11 Zentimetern werden nur Kondome produziert, die auf 7 bis 9, 9 bis 11 und 11 bis 13 Zentimetern ausgelegt sind.  mehr…

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