Wechselseitig Schläge – 300 Leute gehen auf Polizei los – Ausschreitungen bei queerer Demo in Berlin

Im Rahmen einer Demo unter dem Motto „Wir sind hier und wir sind queer – in jeder Farbe, Größe und Form…“ kam es laut Polizei am Samstag zu schweren Ausschreitungen und Angriffen auf Polizeikräfte.

Mit zunächst mehreren hundert Teilnehmenden sei der Aufzug ab 17.25 Uhr vom Hermannplatz in Neukölln zum Oranienplatz in Kreuzberg gezogen. Bis zur ersten Zwischenkundgebung am Kottbusser Tor beteiligte sich laut Polizei in der Spitze „eine Personenanzahl im mittleren vierstelligen Bereich“.

Während der Demo hätte die Versammlungsleitung immer wieder aufgefordert werden müssen, auf die Teilnehmenden einzuwirken, da diese die Corona-Regeln teilweise missachtet hätten. Dazu habe es immer wieder Lautsprecherdurchsagen gegeben.

Als umstehende Teilnehmende das bemerkten, sei die Situation komplett eskaliert. Denn laut Polizei sei es nun zu Solidarisierungs-Effekten mit dem Festgenommenen gekommen.

Zunächst hätten sich rund 50 bis 80 Personen vor und um das Polizeifahrzeug gestellt.Als die Situation von weiteren Teilnehmern in dem Demo-Zug bemerkt wurde, seien rund 300 Personen aus dem Aufzug zu dem Polizeifahrzeug geströmt.

Daraufhin hätten Demonstranten Polizisten geschlagen und getreten.

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