Umstrittene Videosequenz – CDU-Wahlwerbespot mit Querdenker sorgt für Empörung

Berlin Auf einer Wahlkampfveranstaltung in Erfurt hatte Armin Laschet mit einem Querdenker diskutiert. Diese Szene benutzt die CDU nun in einem neuen Wahlwerbespot. In den eigenen Reihen kommt das gut an. Politiker mehrerer anderer Parteien zeigen sich empört – besonders nach den Vorkommnissen in Idar-Oberstein.

Nach der Veröffentlichung eines CDU-Wahlwerbespots mit einer Querdenker-Szene zeigen sich Politiker mehrerer Parteien empört. In dem Spot ist zu sehen, wie ein Mann bei einer Wahlkampfveranstaltung von Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) auf die Bühne sprang. Laschet ließ ihn in sein Mikro sprechen.

In der CDU heißt es, bei den Mitgliedern komme das Video in dem Kanzlerkandidat Armin Laschet Anfang September in Erfurt auf die Bühne einen Querdenker in sein Mikro sprechen lässt, sehr gut an. Die Szene mit dem „Querdenker“ sei aus dem Wahlkampf in Erinnerung geblieben. Sie zeige, dass Laschet keinem Konflikt aus dem Wege gehe.

In der „Querdenker“-Szene wurde der Mann, ein ehemaliger Busfahrer aus Thüringen, durch eine Aktion im September 2020 bekannt. Damals hatte er Kinder im Schulbus aufgefordert, ihre Masken abzunehmen.

Kommentar absenden