Microsoft: Rechenzentren laufen besser, wenn man sie im Meer versenkt

Microsoft hat vor einiger Zeit ein Rechenzentrum im Meer versenkt. Jetzt hat man „Project Natick“ wieder vom Grund des Ozeans geholt und die Ergebnisse des Versuchs veröffentlicht. Man stellte fest, dass es eine gute Idee wäre, mehr Server unter Wasser laufen zu lassen.

Wie Microsoft in einem ausführlichen Bericht zu Project Natick erklärte, konnte man er­folg­reich belegen, dass das Experiment eine Reihe von Vorteilen gegenüber normalen, an Land betriebenen Rechenzentren mit sich brachte. Zuvor hatte man das Mini-Rechen­zen­trum, das in einem wasserdichten Rohr von der Länge eines Schiffscontainers unter­ge­bracht ist, vom Grund des Atlantiks vor den schottischen Orkney-Inseln geholt.

Der Behälter mit seinen 864 Servern und einer Speicherkapazität von 27,6 Petabyte war dort vor zwei Jahren versenkt worden und stand seitdem in einer Wassertiefe von knapp 36 Me­tern auf dem Grund. Seitdem hatte Microsoft den Container dort unberührt gelassen, nach­dem man vor dem Absenken die Luft und Feuchtigkeit herausgesaugt hatte.

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