„Lautlos und einsatzbereit“: Polizei testet E-Autos unter Extrem-Bedingungen

Für die Verwaltung der Polizei wurde ein Teil der Flotte bereits erfolgreich auf E-Autos umgestellt. Nun hat ein Forschungsprojekt in Niedersachsen ergeben, dass sich elektrische Fahrzeuge auch gut für den aktiven Polizeidienst eignen würden.

Eine elektrifizierte Flotte für den Streifendienst oder Ermittlungsarbeit halten Experten für möglich und befürworten dies. Die Ergebnisse eines Forschungsprojekts über den verstärkten Einsatz von E-Fahrzeugen bei der niedersächsischen Polizei wurden kürzlich vom niedersächsischen Innenministerium in Hannover vorgestellt, berichtete die Münchener Lokal-Zeitung Merkur.

Das Projekt mit dem Namen „lautlos & einsatzbereit“ habe gezeigt, dass die Möglichkeiten von elektrischen Fahrzeugen sogar weitreichender als seien als bisher angenommen. Innenminister Boris Pistorius sagte, Elektromobilität habe im Rahmen der Untersuchung funktioniert und die Ergebnisse sollen als eine Anleitung für das zukünftige Fahrzeugmanagement des Bundeslandes dienen.

Die Kriterien für den Einsatz von E-Fahrzeugen bei der Polizei sind teilweise extrem. So müssen die Fahrzeuge ständig fahrbereit sein und auch häufigen Fahrerwechseln und Witterungsbedingungen standhalten.

Im Gebiet der Polizeidirektion Osnabrück wurde im Frühjahr der Pedelec-Fuhrpark auf 46 E-Bikes, 2 Speed-Bikes und 3 Elektromotorräder ausgebaut. Auf der Insel Juist fährt ein E-Quad im Dienste der Polizei.

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